Geschichtliches aus Halle

1. Der „Goldene Stern“ in der Märkerstraße hatte 1753 für 400 Pferde Platz. Es gab dort Heu- und Futterböden und der Wirt betrieb noch Landwirtschaft und bekam somit billig das Futter für die Pferde.

2. In der Kleinen Klausstraße gibt es ein ein heute unscheinbares Gebäude. Es war im 18. Jahrhundert die Nummer 1 unter den Gasthöfen in Halle und hieß „Zum Kronprinzen“. Die berühmte Gräfin Kosel, Geliebte August des Starken weilte hier (1716) und am 23.06.1831 Kronprinz Friedrich Wilhelm (IV.) weilte mit seiner Frau im Hotel Kronprinz in der Kleinen Klausstraße Nummer 16. 1696 wurde das Gebäude gebaut und die Kleine Klausstraße erlebte damals seine Glanzzeit.

Kleine Klausstrasse · 06108 Halle Saale
(Das gelbe Haus in der Mitte)

3. Das Gelände der Franckeschen Stiftungen bestand noch 1725 aus mehreren Weinbergen, Hennickens Weinberg, Nietners Weinberg, Schneiderscher Weinberg, Pohlmannscher Weinberg. Diese Weinberge wurden 1750 zur Plantage mit Maulbeerbäumen umgewandelt, auf Befehl Friedrich des Großen. Er wollte damit eine Seidenspinnerzucht aufbauen, zum Zwecke der teuren Seidegewinnung.

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