Der Verein „Michas Clan aus der Salzstadt Halle (Saale) e.V.“, kurz der Salzstadtclan, ist ein Freizeit- und Kreativverein mit verschiedenen Projekten, an die sich jeder nach seiner Lust und Laune beteiligen kann. Man findet uns auf vielen sozialen Medien wie YouTube, Instagram und Facebook.

So führen wir Theaterspiele auf, drehen Videofilme und gestalten Publikationen rund um die Geschichte der Salzstadt Halle. Wir arbeiten mit einigen Halloren zusammen und dem Salzstraßenverein Halle – Prag e.V. Wir nennen in Halle ein eigenes Objekt unser Eigen, mit Vereinsraum, mittelalterlichen Ambiente rund um das Thema Salz, einem Volleyplatz, einem Mittelalterspielplatz und einer Naturbühne. Gemeinsam bauen wir dieses Objekt, eine Begegnungsstätte „Zum Salzwinkel“ an der Saale in Lettin aus. Geschichte ist unser Metier, von der Gründung der Stadt bis heute. Unsere Salzmagd Ketlin ist die Botschafterin unseres Salzstadtclans und grüßt im Namen der ganzen Gruppe alle Besucher der Seite.

Wir suchen immer wieder Leute mit kreativen Ideen und jeder, der mitmachen will, bekommt eine Aufgabe (und sei es nur als Grillmaster), für die er sich geeignet fühlt. Schließlich sind wir keine reine Theatergruppe, sondern ein Freizeit- und Kreativverein, für den nur das Motto gilt – gemeinsam Spaß haben. Wer also mitmachen will, ist herzlich willkommen. Im Verein sind von Schüler bis Rentner alle Altersgruppen vorhanden.


Wir wollen Spaß am Leben, denn Müßiggang ist aller Laster Anfang.

Salzsäckchen für den Salzstadtclan

Salzsäckchen für den Salzstadtclan

9 hours ago

MSW - Welten und der Salzstadtclan aus Halle an der Saale
Die Salzmagd erzählt von den Solebrunnen der Stadt „Hallo, ich bin die Salzmagd Ketlin. Eigentlich hat mich der Salzstadtclan e.V. so getauft und nennt mich manchmal auch Maskottchen. Dafür bin ich dann doch schon ein wenig zu groß. Mein zuhause ist das Mittelalter um 1478, also kurz bevor die Salzstadt durch Verrat ihre Privilegien verlor. Aber meine ganze Geschichte und den Verrat kann man auch nachlesen im Buch „Eine Salzmagd erzählt von der Salzstadt Halle an der Saale“ (shop.msw-welten.de/die-salzmagd-erzaehlt-touristversion/) vom MSW-Welten Verlag. Salzmagd zu sein ist zu jener Zeit auch nicht ganz leicht, ging ich doch in einem Gasthof „Zu den drei Schwänen“ meiner Mutter zur Hand. Diese Gaststätte lag beim Radewellschen Tor in der Rannischen Straße 15. Natürlich gab es damals keine Hausnummern, wohl aber diese Salzstraße. Kutschladungen ratterten durch den Schlamm zur Salzkärrner Straße bis nach Prag und kehrten dann bei uns ein. Die Kaufleute waren rau und nannten mich irgendwann mal Salzmagd, weil ich immer einen Beutel Salz dabeihatte. Natürlich habe ich auch ein heutiges Leben und heiße schlicht Sophie. Anstelle des damaligen Gasthofes, einer Ausspanne, steht heute ein großes graues Haus, wo es links zu Brunos Warte geht. Was ich aber wirklich erzählen will, ist das, was ich am Fenster meines Gymnasiums „Lionel Feininger“ sehe. Eine Menschenmenge, die sich um die Bronzeplatte des Königsbrunnen, der 1704 gegraben wurde, schart. Zu meiner Salzmagdzeit standen hier überall Kothen herum, Qualm zog über den Hallmarkt, die Halloren, die heute in Festkleidung da unten stehen, haben damals hart gearbeitet. In den Kothen herrschten über 80 Grad Celsius beim Sieden. Es gab auch keine Brüderschaft, den Begriff Halloren gab es auch nicht, geschweige denn ein Festkleid. Es waren damals nur die hart arbeitenden Salzwirker.Die Bronzeplatte dort unten auf dem Schulhof, liebevoll gestaltet von Maja Graber, einer Schweizer Künstlerin in Halle ansässig, zeigt die Stelle des kaum bekannten Brunnens der Anfang des 17. Jahrhunderts gegraben wurde. Er wurde nur wenige Jahre alt. Immerhin ist die Sage von einer Nixe in die Platte gegossen, die mit ihrem Haar die Sole holt. Nun zu preußischen Zeiten sind die Nixensagen nicht mehr so bekannt, aber der Hallore Just weiß von den Nixen zu meiner Zeit zu berichten, dass sie den Salzwirkern das Schwimmen beibrachten. Schwimmen konnten sie halt auch noch zu preußischen Zeiten. Ich winke der Gesellschaft zu, denn heutzutage haben wir um diese Zeit Unterricht. Apropos Gesellschaft, die kam eigentlich vom ersten Einweihungsbrunnen, dem Hakebornbrunnen, der schon lange vor meiner Salzmagdzeit gegraben wurde, wohl von denen zu Hacke, was den Namen erklärt. Er befindet sich in der Nähe des Klaustores an der Hackebornstraße und zeigt die Sage vom Basilisken, einem Geschöpf, das aus einem Hahn und einer Kröte entstand, mit einem Blick, der einen zu Stein erstarren ließ. Dieser Basilisk verstopfte einen der Brunnen. Zu meiner Zeit sprach man vom Deutschen Born, aber die Basilisken waren faktisch überall. Zumindest konnte man ihn mittels eines Spiegels töten. Er schaute hinein und puff ward er zu Stein. Einfach, oder? Übrigens 1609 wurde in Halle ein solcher Basilisk mit Drachenkopf gezeigt, der war aber ein nachgemachter Fake, erschreckte die Leute und die Sage wurde bekannter. Danach ging die Gesellschaft zum Gutjahrbrunnen in der Gutjahrstraße. Über den gibt es einige Anekdoten. Heute ist er der Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich. Diese Geschichten werde ich später erzählen, hab ich sie mir vom Halloren Just doch angehört.Maja Graber meißelte die Sage vom Quell ein, wo ein armer Hirte einen Mistelzweig einpflanzte, nach dem Rat der „Heiligen Männer vom Ochsenberg“ und eine Solequelle heraussprudelte. Das war dann wohl noch in heidnischer Zeit. Der dritte Brunnen, der Meteritzbrunnen treibt mir die Schamesröte ins Gesicht, zeigt er doch ein Mädchen, das mit der einen Hand Freier lockt und den Geldbeutel mit der anderen Hand einem Mönch weitergibt. Mit diesem Geld wird der Brunnen gebaut. Zu meiner Zeit galt zum Beispiel die Heirat einer Prostituierten als gutes Werk Gottes. Wir hatten damals eine andere Sicht auf die Dinge. Die Gesellschaft konnte sich diese Bronzeplatte nicht ansehen, ein armes Würstchen hatte sie verstellt. Na, eigentlich war es eine ganze Würstchenbude. Geschichte trifft Hot Dog, oder so. Schon ging es zum Deutschbrunnen am Hallmarkt vor dem Juwelier gelegen. Der Deutschbrunnen war das Juwel der Solebrunnen und wer daran Anteile hatte, konnte sich Juwelen leisten. Und von wem wurde dieses „Brunnenjuwel“ entdeckt? Von einem Schwein, das sich im sumpfigen Gelände wälzte. Eine Salzkruste funkelte auf der Schwarte im Licht. Die arme Sau trug zum Reichtum der Stadt bei, so jedenfalls eine Sage. Zu meiner Zeit rannten die Schweine frei durch die Straßen, sodass sich der Rat irgendwann genötigt sah, diese doch sehr freie Tierhaltung zu verbieten und außerhalb der Stadt anzulegen. Ihnen stank es wohl. Viel könnte ich noch erzählen, zu meiner Zeit tat man das ausgiebig, hatten wir oft lange Winterabende. Heutzutage muss alles sehr kurz sein, da WhatsApp von vielen kurzen Nachrichten lebt und keiner so gern lange Artikel mag. Das hat Vorteile, wie ich meine und Nachteile, wie der Salzkaufmann Erasmus meint. Wer das nun wieder ist? Ach, das ist eine ganz andere Geschichte, die in meinem Fotogeschichtenbuch, „Die Salzmagd und der Salzkaufmann aus der Salzstadt Halle an der Saale“ (shop.msw-welten.de/95/), steht. Danke, Maja Graber, die ein Stück fast vergessener Geschichte der Salzstadt wiederbringt.“ ... See MoreSee Less
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3 days ago

MSW - Welten und der Salzstadtclan aus Halle an der Saale
Stille, Ruhe, kein Klagelaut der Großstadt, darüber blaut der Himmel. Friedhöfe laden zum Gedenken ein, aber auch Gedanken lassen sich hier gut ohne Einmischung von irgendwem verfolgen. St. Briccius liegt scheinbar abgelegen in der Pfarrstraße von Trotha. Bevor man da hinkommt, hat man das Kriegerdenkmal hinter sich gelassen, dass am Eingang der Straße steht. Gleich gegenüber, da wo ein Fastfood heute den Magen einlädt (Chinesisch) stand einst das einzig Heine-Denkmal Preußens. Freilich war das Fastfood Restaurant 1912 noch das „Trothaer Schlösschen“. Heine war der, der, wenn er an Deutschland dachte in der Nacht, ward um den Schlaf gebracht. Der sollte heute mal leben!St. Briccius wurde schon 1116 urkundlich erwähnt, kannte noch die alten Trothaer Ritter, hat manch anderen Unbill erlebt und wurde beinah abgerissen, Anno 1896 der Blitz einschlug. Die Gemeinde nahm es wohl doch als Fingerzeit Gottes und baute das Kleinod wieder auf. Briccius (370-444) ist ein seltsamer Heiliger, der Säuglinge zum Sprechen bringt und glühende Kohlen am Körper tragen kann.Nun geh ich zu St. Briccius an einem schönen Tag hab ich ruhige Gedanken, ohne Frag. ... See MoreSee Less
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2 weeks ago

MSW - Welten und der Salzstadtclan aus Halle an der Saale
Der umtriebige Kaufmann neigt dazu, seinen Mitmenschen Streiche zu spielen und ist bei der Preisgestaltung seiner Waren nicht gerade zimperlich. Doch die kleine Bea, Ziehtochter von Betlin, weiß mit dem Kaufmann umzugehen. Eigentlich hat er doch ein gutes Herz, das er nur etwas versteckt.In sechs Episoden von 1474 bis 1478 wird die Geschichte der kleinen Bea erzählt, die von jedem „Salzmagd“ gerufen wird, da sie immer ein Beutelchen Salz bei sich trägt. Mit Kindermund hält sie das Treiben des Salzkaufmanns immer ein wenig in Schach. Die Geschichten spielen an historischen Orten in der Salzstadt Hallan der Saale und hätten so oder so ähnlich passieren können. Eine vergnügliche Fotostory aus dem Mittelalter mit dem Freizeit- und Kreativverein „Michas Clan aus der Salzstadt Halle (Saale) e.V..Kaufen hier…verlag.msw-welten.de/publikationen/eBay hier…www.ebay.de/itm/Die-Salzmagd-und-Salzkaufmann-aus-der-Salzstadt-Halle-Saale-/393645139769?mkcid=1...Leseprobe hier…www.msw-welten.de/flipbuch/salzmagd/index.htmlShop hier…shop.msw-welten.de/95/ ... See MoreSee Less
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