Unser Verein“Michas Clan aus der Salzstadt Halle (Saale) e.V.“, kurz der Salzstadtclan ist ein Freizeit- und Kreativverein mit verschiedenen Projekten, an die sich jeder nach seiner Lust und Laune beteiligen kann. So beschäftigen wir uns mit der Geschichte der Stadt Halle und gestalten Publikationen und Informationen rund um dieses Thema. Einige Mitglieder proben verschiedene Theaterstücke, andere machen Videos, wiederum andere zeichnen. Wir nutzen die Kreativität jedes einzelnen. Wichtig für uns sind gemeinsame Aktivitäten, ob eine Schifffahrt auf dem See in Mücheln, ein gemeinsames Essen am Grill oder anderswo oder eine Fotoshooting für eine lustige Geschichte oder unser Kochprojekt. Niemand muss, jeder kann. Gemeinsam bauen wir unsere Begegnungsstätte „Zum Salzwinkel“ an der Saale in Lettin aus.

Wir suchen immer wieder Leute mit kreativen Ideen und jeder, der mitmachen will, bekommt eine Aufgabe (und sei es nur als Grillmaster), für die er sich geeignet fühlt. Schließlich sind wir keine reine Theatergruppe, sondern ein Freizeit- und Kreativverein, für die nur ein Motto gilt. Wer also mitmachen will, ist herzlich willkommen. Im Verein sind von Schüler bis Rentner alle Altersgruppen vorhanden.

Wir wollen Spaß am Leben, denn Müßiggang ist aller Laster Anfang.

Salzsäckchen für den Salzstadtclan

Salzsäckchen für den Salzstadtclan

14 hours ago

MSW - Welten und der Salzstadtclan aus Halle an der Saale
Vor 543 Jahren, es war ein Sonntag (20.09.), geschah etwas Unfassbares. Der Schuhmachermeister Jacob Weißack übergab am Ulrichstor den erzbischöflichen Hauptmann von Ammendorf die Schlüssel zur Stadt. Damit lieferte er die Stadt Ernst von Wettin aus. 200 Jahre mühsam errungener Rechte (die Stadt war auf dem Wege zur freien Reichsstadt), waren dahin. Die Pfänner (Salzjunker) nicht ganz unschuldig an den Dingen und blauäugig wie Anys Bothe, derzeitiger Ratsvorsitzender zusammen mit Weißack, verloren ihre Rechte und viele mussten Halle verlassen. Aus ihren „Strafgeldern“ wurde die Trutzburg am ehemaligen Judendorf errichte, die Moritzburg, deren Schießscharten und Kanonen sich zur Stadt richteten und als Warnung galten. Weißack und Konsorten bekamen Pfannenanteile und der Schuhmachermeister wohnte in einem schönen Haus, da wo heute Thalia steht. Es wurde das Unheilhaus genannt.Kleine Geschichtsabfolge zu den Ereignissen (aus dem „Kleinen Lexikon der Salzstadt Halle an der Saale“):04. Juni Der Kanzler des Bischofs überstellt der Stadt eine Liste von Beschwerden und gibt zu verstehen, dass alle Zugeständnisse unbefugt in Besitz genommen sind und unwirksam seien. 05. September Der Rat schließt mit dem Erzbischof Ernst einen Vergleich, wonach die willkürliche Erhöhung des von den Talgütern erhobenen Geschosses aufhören und zugleich dem Erzbischof der vierte Teil des Ertrages aus den Talgütern zufließen sollte. 16. September Apel von Tettau setzt dem Rat der Stadt ein Ultimatum den Ungehorsam der Stadt gegenüber dem Bischof zu unterbinden. 18. September Weißack, Ratsmitglied und Gegner der Pfänner, lenkt klein bei, nachdem er eine Revolte anzettelt und verlor. 20. September Der Obermeister der Schumacher-Innung und Ratsmeister Jakob Weißack liefert seine Vaterstadt Halle den Erzbischöflichen aus, indem er ihnen das Ulrichstor öffnete. Damit hatte die Geschichte der unabhängigen Stadt Halle für immer ihr Ende erreicht. 21. September Ende der etwa 200-jährigen städtischen Selbstständigkeit. Erzbischof Ernst nimmt von der Stadt Halle Besitz. Die Pfänner werden nach Einmarsch von Erzbischof Ernst in den Turm am Moritztor gesperrt. 22. Oktober Nach dem Streich Jakob Weißacks (s. 20. September), erfolgte auf dem Markt vor Erzbischof Ernst und mehreren Fürsten ein Verhör der gefangenen Pfänner, „sambt ihrem Anhang aus Innungen und Gemeinheiten“. 14. November Die Stendaler Ratsherren sind zusammen mit Ratsherren aus Braunschweig, Hildesheim, Göttingen und Halberstadt in Halle, um die Stadt vor dem Verlust ihrer Freiheit zu bewahren, letztlich aber ohne Erfolg.Die ganze Geschichte als Fotocomic kann man hier nachlesen: www.msw-welten.de/flipbuch/verrat/index.htmlUnd sie ist auch in unserem Stadtführer „Die Salzmagd erzählt von der historischen Salzstadt Halle an der Saale“ zu finden. Hier erhältlich: shop.msw-welten.de/die-salzmagd-erzaehlt-touristversion/ ... See MoreSee Less
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Schon mal statt gealtert, dann gemittelaltert? Nein? Dann auf zur Burg Giebichenstein, geschaut, gefressen und sich amüsiert... ... See MoreSee Less
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1 week ago

MSW - Welten und der Salzstadtclan aus Halle an der Saale
Der Göbelbrunnen zeigt auf engem Raum 1200 Jahre Geschichte der Stadt Halle, aber auch die kleinen Details haben es hier und da in sich. Auf dem ersten Blick wird man bei den drei Affen wissend sagen: „Das kenn ich. Es sind die drei Affen, nichts hören, nichts sehen und nichts sagen.“ Und schon ist man einem Irrtum aufgesessen. Prof. Bernd Göbel hat zwar dieses japanische Sprichwort (von Konfuzius) im Sinn gehabt, aber der dritte Affe hält sich nicht den Mund zu, sondern die Nase. Ihm stinkt es wohl, ob es nun die Luft im alten Halle war, besonders hier am Hallmarkt oder die von Leuna, nun das bleibt dem Sehenden überlassen.Übrigens kommt manchmal sogar noch vierter Affe hinzu. Das ist der Affe, der sich den Bauch hält. Er bedeutet: „Tu nichts Böses!“ Oder „Hab keinen Spaß und Hab keinen Sex.“ Danke Göbel, dass du uns das erspart hast. ... See MoreSee Less
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2 weeks ago

MSW - Welten und der Salzstadtclan aus Halle an der Saale
Erasmus, der Salzkaufmann aus der Salzstadt Halle (Saale) ist immer für einen Schabernack bereit. Er besucht zum zweiten Mal das Maisfeld in Halle. Da aber beim letzten Mal Chaos herrschte (natürlich durch Erasmus verursacht) hat man vorsichtshalber eine Wache aufgestellt. Die darf, wie der Name es schon vermeldet, nur wachen und bei Notfällen eingreifen. Ansonsten heißt es still, stumm, ohne das Gesicht zu verziehen stur geradeaus schauen und sich nicht bewegen, nicht zu reagieren und nicht zu reden. Das sind nun mehrere Dinge auf einmal, die Erasmus gar nicht abkann. Der Vater des Autoren der Geschichte gab in solchen Situationen seine eigene Interpretation: Wer anderen eine Gräbe grubt,sich selber in die Hosen pupt.Nun ja, das sensible Gedicht eines Ästhetikers, aber in diesem Fall beinah wörtlich zu nehmen. Den Film gibt es hier:youtu.be/yBV7iOiWlNs ... See MoreSee Less
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3 weeks ago

MSW - Welten und der Salzstadtclan aus Halle an der Saale
M - wie Marktplatz Der heutige Marktplatz bildet, wie auch schon vor 900 Jahren, das Zentrum der Stadt. Er löste im 12. Jahrhundert den Alten Markt ab und das Rathaus wurde hierher verlegt. Rund um den Platz siedelten sich die Patrizier der Stadt an. Die einstige Gertruden- und die Marktkirche "Unser lieben Frauen" dominierten lange Zeit das Bild, bis sie Anfang des 16. Jahrhunderts abgerissen und eine neue Kirche gebaut wurde. Die vier Türme blieben erhalten. Ebenfalls im 16. Jahrhundert wurde auch der Campanile vollendet, ein imposanter Turm, der vom Freiheitswillen der Hallenser kündete. Heute ist es der "Rote Turm". Zusammen mit den vier Türmen der heutigen Marktkirche schuf er einen weiteren Namen der Stadt: „Halle - Die Stadt der Fünf Türme". Der Marktplatz ist einer der größten in Deutschland. In den Marktplatz Halles münden insgesamt 15 Straßen und Gassen ein. Wenn man auf dem Markt steht, sieht man das im ersten Moment nicht, weil die Straßen gebogen sind, sodass sie kaum auffallen.Halle kennt seit dem 14. Jahrhundert viel Märkte, die sich auf dem großen Marktplatz abspielten. Manche Plätze lassen sich nicht mehr so genau rekonstruieren. Einige der Märkte sind: Der Kornmarkt: Die erste Erwähnung war 1313 "up dene Markete". Um 1500 erstreckte sich seine Lage vom Lambertuskirchhof bis zur Bärgasse.Der Fischmarkt: Der Fischmarkt lag vor der nördlichen Seite des Roten Turms und wird 27-mal in den Schöffenbüchern erwähnt. 1275 wird er als "ob derne vichmarkete bi dem nuwen Thorms" erwähnt. Es wurden auf langen Reihen Lachse (gefangen in Kröllwitz im Lachsloch), Hechte, Karpfen, Brassen, Barben, Aale, Kaulbarsche, Quabben angeboten. Fische sind billig und Freitag ist strenger Fischtag.Der Heringsmarkt: Die erste Erwähnung erfolgte 1421 "uf dem heringsmarkete". Der Hering war im Mittelalter eines der bedeutendsten Handels- und Nahrungsmittel und wurde seit 1315 in "Heringsbuden" oder "Heringsscharren" angeboten.Der Hopfenmarkt: Der Hopfen- oder Hoppenmarkt lag bei der Lambertikapelle und war für die Bierbrauer der Stadt eine Notwendigkeit.Der Gropenmarkt:Der Gropenmarkt ist wahrscheinlich ein Topf- und Kesselmarkt, da der "Gropengeter" auch einen Kupferkessel bezeichnet. Er war am nördlichen Markt zur Talamtsstraße zu suchen. Die Gropengießer sind Kesselschmiede und -flicker, Pfannen- und Kupferschmiede.Der Topfmarkt: Vor dem Schöffenhaus war der Topfmarkt zu finden.Der Roßmarkt: Der Roßmarkt hatte keinen bestimmten Platz, da die schiere Größe seiner Handelsobjekte da, wo Platz war, ausgestellt wurden.Auszug aus dem großen Lexikon von Halle (Saale) des MSW - Welten Verlages (noch in Bearbeitung) www.salzstadtclan.de/projekte-des-clans/Das Bild ist ein aus aus dem Stadtführer: „Die Salzmagd erzählt von der historischen Salzstadt Halle an der Saale“.Hier erhältlich: shop.msw-welten.de/die-salzmagd-erzaehlt-touristversion/ ... See MoreSee Less
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