Unser Vereinsname „Michas Clan aus der Salzstadt Halle (Saale) e.V.“, kurz der Salzstadtclan, stellt seine Projekte und seine Aktivitäten vor.

So beschäftigen wir uns mit der Geschichte der Stadt Halle, gestalten Publikationen zu diesem Thema, proben verschiedene Theaterstücke und bauen unsere Begegnungsstätte „Zum Salzwinkel“ an der Saale in Lettin aus. Wer mitmachen will ist herzlich willkommen. Im Verein sind von Schüler bis Rentner alle Altersgruppen vorhanden.

Halle ist reich an Geschichte. Der Verein möchte die Geschichte der Salzstadt für jedermann bearbeiten. Überall in der Innenstadt begegnen wir Spuren aus längst vergangener Zeit, die uns immer wieder auf das Salz zurückführen. So wie unsere Kindheit nicht in Vergessenheit gerät, sollten auch die alten Geschichten, Sagen der Stadt nicht in Vergessenheit geraten. Es geht nicht um exakte wissenschaftliche Arbeiten, sondern um Informationen, die jedermann verständlich sind. Natürlich arbeiten wir dabei auch mit Elementen der fahrenden Spielleute von damals.

Salzsäckchen für den Salzstadtclan

Salzsäckchen für den Salzstadtclan

23 hours ago

MSW - Welten und der Salzstadtclan aus Halle an der Saale
MSW - Welten und der Salzstadtclan aus Halle an der Saale ... See MoreSee Less
View on Facebook

1 week ago

MSW - Welten und der Salzstadtclan aus Halle an der Saale
Lettin bemerkt man eigentlich erst dadurch, dass man mit 30 km/h den verschlafenen Ort passieren muss. Ansonsten scheint hier nicht viel los zu sein. Und doch passierten hier rein geschichtlich gesehen einige Dinge. In Richtung Brachwitz erhebt sich hügelig die Lunze, die einst von Hünengräbern durchzogen war, die freilich alle schon geplündert wurden, meist Anfang des 19. Jahrhunderts von einem Herrn Bartels. Gegenüber der Saale, die an Lettin vorbeifließt, liegt die Franzigmark, benannt nach einem wüsten (untergegangenen) Dorf. Nach Schultze-Gallera bedeutet Franzigmark so viel wie Krähennest. Immerhin gab es die Porzellanfabrik in Lettin am Ortseingang. Sie wurde 1858 gegründet und das Gebäude steht heute noch. Das lag an den hiesigen Kaolingruben. In Lettin steht die Kirche ST. Wenzel und davor die Linde (sie soll der älteste Baum in Sachsen-Anhalt sein) oder was von ihr übrig blieb. Sie könnte Zeugnis geben von der furchtbaren Katastrophe 1636, als das Dorf durch die Schweden unter General Baudiß niedergebrannt wurde. Der Schwedenweg erinnert daran, er war einst der Fluchtweg in Richtung Schiepzig und hieß vordem „die Hohle“. Die Kirche gab es schon 1217 und war der Marienkirche in Halle unterstellt. Hoch auf dem Porphyrfelsen, der zur Saale führt, gab es die Burg Frankenstein, das war als zu dieser Zeit (12. Jahrhundert) Lettin noch Liudene hieß. Der alte Gebhardt von Frankenstein (auch Wrankenstein) wurde am 14. Februar 1182 als Zeuge in der Bestätigungsurkunde für das Kloster Neuwerk vermerkt. ... See MoreSee Less
View on Facebook

2 weeks ago

MSW - Welten und der Salzstadtclan aus Halle an der Saale
Kinder sehen ihre Welt anders, eben mit Kinderaugen. Schon ein kleines Marienkäferchen kann ihr Interesse ungeheuer an sich ziehen. Es sind manchmal die kleinen Dinge der Welt, die uns Erwachsenen irgendwann entgehen. Die haben andere Probleme. Zum Beispiel Probleme mit der Partnerschaft, die auch ausarten können und die Welt eines Kindes, das zwischen den Stühlen sitzt, empfindlich stören. Diese Situation, wo Streit, ein kleiner Junge und ein Marienkäfer aufeinandertreffen, beschreibt die Geschichte aus der Sicht eines fünfjährigen, die nach wahren Erlebnissen geschrieben wurde.Audio hier:podcasts.apple.com/de/podcast/der-kleine-junge/id1549634608?i=1000519203361 ... See MoreSee Less
View on Facebook

3 weeks ago

MSW - Welten und der Salzstadtclan aus Halle an der Saale
Die Stampfbetonschale des Brunnens wurde von der Firma Varl Lingesleben 1906 angefertigt. Vorher stand dort ein Zinkkasten. Der hallesche Bildhauer Heinrich Keiling (1865 - 1940) gewann einen ausgeschriebenen Wettbewerb und schuf den Eselsbrunnen. Als Model für den Jungen stand der dreizehnjährige Walter Hoffmann. Die Brunnenschale stiftete Albert Marticks, der ein Möbelgeschäft am Alten Markt hatte. 1913 wurde die Statue eingeweiht.Die erste Sage ist eine Erweiterung der Sage vom Wappen der Stadt Halle und ihrer Gründung. Danach erlaubte der Bischof den Halloren die Erbauung der Stadt, aber weil das Gedränge sehr groß war, setzte man ihn kurzerhand auf den Esel und streute Rosen vor ihm her.Die zweite Sage erzählt vom Kaiser, der durch Hochwasser nicht den geplanten Weg nahm. Ein Bursche mit Esel kam stattdessen und ging über die gestreuten Rosen. Diese Sage erzählt die Salzmagd Ketlin. Audio hier:podcasts.apple.com/de/podcast/salzstadtclan/id1558682629?i=1000513254709Ein Wandrelief an der Ostwand der Marktkirche mit der Jahreszahl 1583 zeigt einen peitschenschwingenden Treiber hinter einem Esel. Friedrich Hondorff hat dazu 1670 in seinem Buch "Beschreibung des Saltz - Wercks zu Halle in Sachsen" den Spruch geschrieben:"Die Arbeit und den Nutz, darin zu Hall besteht - Das Saltzwerck zeiget an, der hier auf Rosen geht".Auszug aus dem großen Lexikon von Halle (Saale) des MSW - Welten Verlages (noch in Bearbeitung)www.salzstadtclan.de/projekte-des-clans/ ... See MoreSee Less
View on Facebook